...oder die "Trans"formation eines Ford Transit
Unser neuer Firmenwagen :D
"Was? So teuer?" - Das hört man nur allzu häufig, wenn man Angebote macht. Allerdings wissen die wenigsten, wieviel Arbeit hinter all dem steckt, was dann letztlich zu sehen ist. Um mal die Relationen zu sehen, zeigen wir hier den Arbeitsablauf an unserem neuen Firmenwagen. So könnt Ihr einen kleinen Einblick in die Arbeitsweise und den Aufwand bekommen.
Der Anfang
Erst einmal musste ja ein Fahrzeug gefunden werden. Mein alter Volvo schafft es nicht (ohne riesigen finanziellen Aufwand) durch den TÜV. Ausserdem soll der Neue viel Platz bieten und einiges schleppen können- also wurde mit Hilfe vom Autohaus Bäumer in Ibbenbüren schnell und kompetent das passende Auto gefunden:
Los geht's!
So kann er ja nicht bleiben ;) Also runter mit dem alten Lack. Die Grundfarbe wird (wie sollte es anders sein?) schwarz- Aber erstmal muss der Wagen zerlegt werden. Alles, was nicht lackiert wird, muss abgebaut werden. Ebenso alles, was andersfarbig lackiert werden soll- und das ist einiges... Dann muss der Lack zum großen Teil komplett runter, da die Beschriftung teilweise auflackiert war. Also weg bis aufs Blech- kleine Dellen werden gespachtelt und auch das Interieur wird ausgebaut, damit es bald in neuem Glanz erstahlen kann. Wer will schon grau in grau? Ich jedenfalls nicht...;)
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Der nächste Schritt: endlich schwarz! |
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Schön schön, aber so kann es ja auch nicht bleiben... also heißt es: schleifen! Denn bevor das Fahrzeug bemalt werden kann, steht noch mehr Schweiß- der Lack muß mit 1200er Naßschleifpapier komplett matt geschliffen werden, um einen sauberen und gleichmäßigen Untergrund zu schaffen. Da heißt es: sorgfältig arbeiten!
Zwei Tage später: alles angeschliffen und abgeklebt...
...und ich fertig wie'n Brötchen... schleifen macht keinen Spaß, soviel steht fest.
Dafür kommt jetzt der angenehme Teil. Erstmal muß alles vorgezeichnet werden. Die Hauptmotive werden als Umriß angelegt, den ich dann freihand ausarbeiten kann.
Es geht voran!
Tag 7 nach Zerlegen, Vorbereitung fürs lackieren, Grundfarbe schwarz auftragen, wieder schleifen, abkleben und vorzeichnen- Endlich kann ich die Airbrushpistole in die Hand nehmen und mit dem eigentlichen bemalen anfangen:
Hier kommt dann die nächste Farbe ins Spiel: lasierendes Candyrot.
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Eine Woche später: Es ist geschafft! |
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Zumindest die Bemalung. Denn nun muß noch alles mehrfach mit Klarlack versiegelt werden, und natürlich wieder zusammengebaut. Das dauert ein paar Tage....
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Da ist er! |
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Muttis Stolz :D Noch stehen ein paar Kleinigkeiten an, demnächst wird auch nochmal eine abschließende Schicht Klarlack aufgebracht, für die der Lack nochmal sauber naßgeschliffen wird, damit die Oberfläche ebenmäßig ist. Die endgültige Beschriftung kommt dann erst drauf. Hier und da werden im Innenraum noch Details hinzugefügt und außerdem...müssen da andere Felgen drauf ;)
